KEIN Famila – Gericht lehnt Pläne ab

ABGEWATSCHT – GEMEINDE JESTEBURG VERLIERT DEN „FAMILA“-PROZESS

Jesteburg blamiert sich bis auf die Knochen

Gestern fällte der Richter sein Urteil – lauter als jeder Kanonenknall des Schützenvereins:

Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg stimmt Hanstedt zu. Jesteburg verstößt mit seinem Bebauungsplan „Am Brettbach“ gegen das Integrationsgebot. Revision gegen das Urteil ausgeschlossen.
Tenor: Das Festhallengelände gehört nicht zur Ortsmitte und deshalb kann hier kein Verbrauchermarkt in der geplanten Größe (Famila – 3.200qm) gebaut werden.

Konsequenzen:

1. Der Haushalt der Gemeinde gerät ins Wanken. 3,3 Millionen Euro an Einnahmen werden nicht fließen. Jetzt rächt es sich, dass die Gemeinde auf Basis dieser erwarteten Einnhamen bereits einen Kredit über 1,7 Millionen Euro aufgenommen hat, um den Schützenverein auszuzahlen… Unser Tipp an die Ratsmitglieder (Wir nennen das solide Finanzpolitik): Gelder, die man noch nicht hat, sollte man auch nicht ausgeben….

2. Wir Jesteburger müssen weiterhin (auf unabsehbare Zeit) auf einen neuen Frischemarkt warten und in den Nachbargemeinden unser Geld ausgeben.

Wir dürfen gespannt sein, welchen Tanz die Ratsmitglieder und unser Gemeindedirektor Herr Höper aufführen werden, um sich von jeder Schuld freizuwaschen.

Ein detailierter Bericht folgt, sobald das Urteil mit Begründung schriftlich vorliegt.

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