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    — Herzlich willkommen im neuen Jahr! —

Vortrag über Kunst- und Kultur in Jesteburg

DAS KULTURHERZ SCHLÄGT NOCH

 

Vortragsveranstaltung gibt neue Denkanstöße

Wir luden zu unserer ersten öffentlichen Kulturveranstaltung und alle erschienen: Spitzenpolitiker aller Parteien, der Vorsitzende des Samtgemeinderates Herr Aldag und vor allem Kulturschaffende und kunstinteressierte Jesteburger.

Das Kunsthaus war voll besetzt und wurde zu einem lebendigen Ort. Alle waren gespannt, ob wir es schaffen würden, außer Kritik auch neue Denkanstöße zum Thema Kulturpolitik zu geben. Es wurde deutlich, dass wir ein eigenständiges Konzept vertreten und sich unser Positionen teilweise deutlich von denen der etablierten Parteien unterscheiden (Details siehe hier).

Wir erneuerten unsere Kritik an der intransparenten Mittelvergabe („Gutsherrenart“) und kritisierten erneut die gerade verabschiedete, einseitige und völlig fehlgeleitete neue Kulturförderrichtlinie der Gemeinde.

Parteiunabhängige Fachleute referierten aus unterschiedlichen Blickwinkeln über ein übergreifendes Kulturverständnis und seine Umsetzungsmöglichkeiten im kommunalen Bereich.

Die Vorträge war klug aufeinander abgestimmt: Die Schauspielerin und Regisseurin Loretta Wol- lenberg gab einen Einblick in das grundsätzliche Dilemma „Kulturförderung“ und der Kulturwis- senschaftler Dr. Berno Haller zeigte an praxisnahen Beispielen auf, wie wichtig eine klar formulierte Kulturpolitik ist.

 

Hans-Joska Pintschovius

 

 

Der Kulturhistoriker Herrn Hans-Josca Pintschovius moderierte souverän die anschließende lebhafte Diskussionsrunde zwischen Kulturschaffenden, Politikern und Bürger über den „richtigen“ Weg für Jesteburg.

 

 

Dr. Berno Haller

Dr. Haller machte es allen Anwesenden noch einmal eindringlich deutlich:

Kulturelles Leben in Jesteburg muss von allen Jesteburgern getragen werden. Deshalb braucht Jesteburg ein nachhaltiges Konzept für seine Kunst- und Kulturpolitik. Es reicht nicht, alles ein wenig und davon aber ganz viel zu betreiben. Klare Messgrößen müssten den Erfolg der Kulturarbeit darstellen können.

 


 

Der Abend war ein voller Erfolg. Herr Eibe Jantzen, Gründungsförderer des Kunsthauses und ehemaliges Vorstandsmitglied des Jesteburger Podiums, wünscht sich Veranstaltungen, die diesen Ersteinstieg weiter vertiefen.

Wir haben aus den Vorträgen und Diskussionen viel gelernt und werden es in unserer weiteren Arbeit berücksichtigen.

Es hat sich gezeigt, dass die Kunst- und Kulturszene in Jesteburg lebendig ist. Das Herz schlägt noch, jetzt müssen alle ran, damit die Energien in vielfältigen und doch aufeinander abgestimmten Veranstaltungen ihren Ausdruck finden.

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