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AM LOHOF – Oberflächenwasser

ÜBERSCHWEMMUNGEN GEFÄHRDEN SCHULWEG

– Am Lohof müssen die Schulkinder auf der Landstraße laufen –

 

Bürgersorgen aussitzen und Gefahr verdrängen. So könnte man die Situation rund um die Kreuzung „Am Lohof/Landstraße 213“ (Höhe Malschule Dinter) bezeichnen. Seit Jahren mahnen die Anwohner eine Lösung an. Die Straße Am Lohof führt das Oberflächenwasser nicht ordnungsgemäß ab und – noch viel schlimmer – im Einmündungsbereich zur Landstraße werden Straße und Gehweg hoffnunglos überflutet. Konsequenz: Fußgänger und Radfahrer müssen ebenso wie die Schulkinder auf die vielbefahrene Landesstraße ausweichen.

Erwachsenen mag man diese Situation für einen begrenzten Zeitraum ja noch zumuten können, aber Kindern haben kaum eine Chance, hier sicher zu den Bushaltestellen zu gelangen. Regen, Dunkelheit und rasender Auto- und Schwerlastverkehr bedrohen seit Jahren die Leben der Kinder.

Wir wurden von Anwohner*innen um Hilfe gebeten, weil sie selber nicht weiterkamen. Deshalb haben wir das Thema in dem zuständigen Fachausschuss auf die Tagesordnung gebracht:

„Im Bereich „Am Lohhof“ / „Harburger Straße“ (L213) kommt es immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen. Das Regenwasser wird nicht aufgenommen und schießt die Straße „Am Lohhof“ Richtung Kreuzungsbereich L213 hinab. Im Einmündungsbereich zur Landstraße staut sich das Wasser seeförmig an, so dass der Fuß- und Radweg nicht mehr passierbar sind. In der Konsequenz kann auch die Bushaltestelle „Am Hundsberg“ nicht mehr sicher erreicht werden. Da diese Haltestelle auch für den täglichen Schulverkehr genutzt wird, ist es dringend erforderlich, dass dieser Straßenabschnitt saniert wird.

Wir beantragen, dass eine kurzfristige Notlösung umgesetzt und schnellstmöglich eine nachhaltige Lösung für diesen Straßenabschnitt „Am Lohhof“/L213 und die Straße „Am Lohhof gefunden wird.“

Wir mussten von SPD und CDU lernen, dass das Thema seit Jahren bekannt, aber eine Lösung „unmöglich“ ist, weil der Gemeinde in dem Gebiet Fläche für Wasserauffangmaßnahmen fehlt.

Für uns liegt hier eine Verletzung der Fürsorgepflicht gegenüber den Bürger*innen vor. Politik und Verwaltung müssen nach Lösungen für diesen Gefahrenbereich suchen. Ein einfaches „weiter so“ darf es hier nicht geben.

Deshalb haben wir darauf bestanden, dass sich die Verwaltung diesem Thema mit Priorität annimmt. Wir gehen davon aus, dass in der kommenden Sitzung des Fachausschusses „Straßen, Wege und Umwelt“ am 29.11.2017 von der Gemeinde erste Lösungsvorschläge vorgetragen werden.

 

 

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